Dienstag, 22. Dezember 2009
Weihnachtliche Besinnung auf des Lebens Freuden
Weihnachten, ein Tag der Besinnung, aber auf was? Als Geburtstag Christi wurde er im 4. Jahrhundert nach dessen Tod festgelegt. Der Dies Solis Invicti des Mithras-Kults, die Geburt des Sohngottes als unbesiegbarer Sonnengott in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember, ging trotz staatlich verordneten Christentums den Bewohnern des Römischen Reiches nicht aus dem Kopf. Aber auch Isis hatte ihren Sohn Horus (den sie auf Statuen als Kleinkind auf ihren Arm hält, nicht anders als später die Madonna) in dieser Nacht geboren und irgendwie hatte dies alles mit der Wende der Sonne und dem Verlassen der dunkelsten Jahreszeit zu tun, was die Römer mit den Saturnalien feierten, ein Fest, bei dem man die Welt auf den Kopf stellte, sich verkleidete und betrank. Die Sklaven nahmen am Tisch die Rollen der Herren ein und manche Forscher behaupten, nicht nur dort sondern auch im Bett, ein dionysisches Feiern den Göttinnen wie Venus zu Ehre. Auch dies konnten kostbare Momente sein, die das Leben schöner machten und die Tatkraft förderten. Der Blick der Besinnung kehrte sich dabei nach außen und weniger zur Selbstbeschau nach innen. Der Blick war gerichtet auf die Geburt und die damit verbundenen Freuden und nicht auf den Tod und die fragwürdigen Versprechen einer ewigen Seligkeit. Die Christen, wie gesagt, mussten sich dem beugen, kupierten freilich diese Freuden durch die Jungfräulichkeit der Geburt. Frühere Muttergöttinnen, wie Isis, Inanna und Istar gebaren ihre Göttersöhne erst nach Zeugung in Heiligen Hochzeiten, an denen die ganze gläubige Gemeinde freudig mit teil hatte. Auch dies zu Weihnachten zu bedenken, ist besinnlich.
Sonntag, 6. Dezember 2009
Der Rasputin von Potsdam
Max Stirner alias Caspar begrüßt hiermit die Teilnehmer am Klimagipfel in Kopenhagen, die Staatschefs und ihre Rasputine
Hans Jonas, ein vor allem bei grünen Umweltaktivisten sehr beliebter Philosoph, hat in seinem Werk "Das Prinzip Verantwortung" in einer Art von Philosophie des institutionalisierten Verfolgungswahns die Menschen verpflichtet, bei allem ihrem Tun jeweils die schlimmsten aller denkbaren Konsequenzen zu unterstellen und bei jeder Prognose, die sie in die Zukunft richten, der schlechteren vor der günstigeren den Vorzug zu geben. Nur damit würde der Mensch seiner Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber gerecht. Das Böse lauert überall, bestätigt die Psychotherapeutin ihrer unter Verfolgungswahn leidenden Patientin, bevor sie verschworen das Fenster schließt, um –sich ihrer Patientin nunmehr gänzlich sicher- mit ihrer Therapiestunde zu beginnen. Hätten Jonas leibliche Vorfahren ähnlich gedacht und auch noch danach gehandelt, dann würde er sich heute allenfalls lausen und die Läuse, derer er dabei habhaft würde, verspeisen, um seinen Zuhören seine Thesen vom allgegenwärtigen und allezeit drohenden Bösen verkünden zu können. Menschen, deren Handeln durch die allgegenwärtige Bedrohung ausschließlich bestimmt wird, hat es immer schon gegeben. Sie sind meist von missionarischem Eifer getrieben, um alle unter ihre Furcht und auch Fuchtel zu bringen, ihr Verhalten und ihre Äußerungen gleichen sich auffallend, ganz gleich worum es ihnen geht. Ihr Fanatismus gründet in der Wahrheit, die nur sie oder gerade sie gesehen haben, und der sich alle zu ihrem fanatisierten Heil zu beugen haben. Dahinter hat alles zurückzutreten, es gibt und gilt nichts anderes mehr. Vernunftsargumenten sind sie objektiv nicht zugänglich, denn sie haben ihre eigene Vernunft schon längst kupiert und alle Zugänge mit allerlei Vorurteilen und Zirkelschlüsseln fest gesichert und verschlossen, wie es Psychotherapeuten seit je handhaben. Damit ist jeder kritischer Zweifel ausgeschlossen. Zum Lohn winken sie allen mit dem Guten, das darin besteht, dass das (angenommene) Böse nicht geschieht – etwas wovon ganze Generationen von Politikern und Demagogen schon immer gut gelebt haben. Die Bedrohung am Horizont und die Angst in den Herzen haben Menschenmassen stets gefügig gemacht. So schleichen sich Heilige und Scharlatane selbst in das Vertrauen der Mächtigsten ein. Dort wirken sie unangefochten, denn die Wahrheit, die ihnen per definitionem zu Eigen ist, hinterfragt man nicht. Natürlich nicht, denn woran erkennt man sie, die Wahrheit, denn anders, als dass sie wahr ist und mithin keiner Rechtfertigung bedarf und wer sie anzweifelt, der ist der Verräter. So hat nun auch die Bundeskanzlerin ihren eigenen Rasputin aus Potsdam, der die Seelen der Menschen mit Kohlendioxyd abzirkelt, schwarz und dunkel und mit allem was die Menschen tun, vor allem zu leben, schuldig, bereit einen jeden Verstand zu vernebeln. Gebannt starren alle auf Rasputin, dem Mirakel und Vehikel, ihm gefällt's, was er mit leidender Miene offen verbirgt. Wenn er vom Kohlendioxyd redet, dann tut er es so, wie seit Jahrtausende es seine Vorgänger machen, glaubt mir, ihr wisst ja nicht, was meine Augen schon gesehen ( wo?, im Traum, in der Erleuchtung, in der nur wenigen so recht offenbarten Wissenschaft). Verschreckt schweigen alle anderen, die an sich auch etwas gesehen haben, und vergessen alle ihre Eide, die sie der Erkenntnis einst geschworen haben. Rasputine beschäftigen sich nicht mit der Erklärung des Geschehenen, sondern sie prognostizieren die Zukunft, da herrscht weit mehr Freiheit als die kleinliche wissenschaftliche Pflicht, über jeden Gedanken anderen Rechenschaft zu geben. Keinem Institut für Klimaforschung steht Merkels Rasputin vor, sondern einem Institut für Klimafolgenforschung. Hellseher und Wahrsager lebten schon immer gut von der Unbestimmtheit aller Zukunft, die sie dennoch hervorzusagen sich priesen. Da macht es auch nichts aus, dass der Mensch nur einen winzigen Bruchteil des auf der Welt vorhandenen Kohlendioxyds überhaupt zu beeinflussen vermag, dass es keinerlei wissenschaftlich gesicherte vollends schlüssige Erkenntnisse über die Wirkungen dieses Gases am Treibhausmix gibt wie überhaupt über die Bedeutung des Kohlendioxyds in diesem Zusammenhang, dass die einzigen über Jahrzehnttausende reichenden Beobachtungen der Klimaentwicklung ein Ansteigen des Kohlendioxyds erst nach eingetretener Erwärmung belegen, dass andererseits gewaltige andere Ursachen für klimatische Änderungen über Jahrhunderttausende bekannt sind, die von ihnen ausgelösten Prozesse aber sich über Jahrtausende erst auswirken (erst heute erreicht der durch die letzte bis vor etwa 12.000 Jahre dauernde Eiszeit während deren Dauer in den Süden verdrängte Vegetationsgürtel wieder Skandinavien). Denn wer sich mit der Folge beschäftigt, kann alles Gewesene nur relativieren. "Ja woher soll denn die Änderung her kommen, wenn nicht durch des Menschen Schuld?" So hat die Inquisition stets im Zweifel gegen den Angeklagten entschieden, denn Gottes Glanz strahlt selbst in der finstersten Ecke einer jeden Seele, wo auch das Böse im sich wandelnden Klimas als von jedem Menschen durch sein Leben verschuldetes Kohlendioxyd sich aufhäuft. Der Heilige Augustinus und seine Erbsünde lassen grüßen. Nicht anders wurden stets die Gläubigen bei der Stange gehalten. Und genau darum geht es, um eine neue Religion, die Gott durch das Universum und seine Allmächtigkeit durch die des Staates ersetzt. Im Übrigen aber bleibt alles beim Alten und Rasputine haben Hochkonjunktur, wenn, wie einst durch den römischen Senat, besonders wirkungsvolle Politiker durch Parlaments- und Medienbeschluss wieder zu Göttern erklärt werden, warnt euch Max Stirner alias Caspar.
Hans Jonas, ein vor allem bei grünen Umweltaktivisten sehr beliebter Philosoph, hat in seinem Werk "Das Prinzip Verantwortung" in einer Art von Philosophie des institutionalisierten Verfolgungswahns die Menschen verpflichtet, bei allem ihrem Tun jeweils die schlimmsten aller denkbaren Konsequenzen zu unterstellen und bei jeder Prognose, die sie in die Zukunft richten, der schlechteren vor der günstigeren den Vorzug zu geben. Nur damit würde der Mensch seiner Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber gerecht. Das Böse lauert überall, bestätigt die Psychotherapeutin ihrer unter Verfolgungswahn leidenden Patientin, bevor sie verschworen das Fenster schließt, um –sich ihrer Patientin nunmehr gänzlich sicher- mit ihrer Therapiestunde zu beginnen. Hätten Jonas leibliche Vorfahren ähnlich gedacht und auch noch danach gehandelt, dann würde er sich heute allenfalls lausen und die Läuse, derer er dabei habhaft würde, verspeisen, um seinen Zuhören seine Thesen vom allgegenwärtigen und allezeit drohenden Bösen verkünden zu können. Menschen, deren Handeln durch die allgegenwärtige Bedrohung ausschließlich bestimmt wird, hat es immer schon gegeben. Sie sind meist von missionarischem Eifer getrieben, um alle unter ihre Furcht und auch Fuchtel zu bringen, ihr Verhalten und ihre Äußerungen gleichen sich auffallend, ganz gleich worum es ihnen geht. Ihr Fanatismus gründet in der Wahrheit, die nur sie oder gerade sie gesehen haben, und der sich alle zu ihrem fanatisierten Heil zu beugen haben. Dahinter hat alles zurückzutreten, es gibt und gilt nichts anderes mehr. Vernunftsargumenten sind sie objektiv nicht zugänglich, denn sie haben ihre eigene Vernunft schon längst kupiert und alle Zugänge mit allerlei Vorurteilen und Zirkelschlüsseln fest gesichert und verschlossen, wie es Psychotherapeuten seit je handhaben. Damit ist jeder kritischer Zweifel ausgeschlossen. Zum Lohn winken sie allen mit dem Guten, das darin besteht, dass das (angenommene) Böse nicht geschieht – etwas wovon ganze Generationen von Politikern und Demagogen schon immer gut gelebt haben. Die Bedrohung am Horizont und die Angst in den Herzen haben Menschenmassen stets gefügig gemacht. So schleichen sich Heilige und Scharlatane selbst in das Vertrauen der Mächtigsten ein. Dort wirken sie unangefochten, denn die Wahrheit, die ihnen per definitionem zu Eigen ist, hinterfragt man nicht. Natürlich nicht, denn woran erkennt man sie, die Wahrheit, denn anders, als dass sie wahr ist und mithin keiner Rechtfertigung bedarf und wer sie anzweifelt, der ist der Verräter. So hat nun auch die Bundeskanzlerin ihren eigenen Rasputin aus Potsdam, der die Seelen der Menschen mit Kohlendioxyd abzirkelt, schwarz und dunkel und mit allem was die Menschen tun, vor allem zu leben, schuldig, bereit einen jeden Verstand zu vernebeln. Gebannt starren alle auf Rasputin, dem Mirakel und Vehikel, ihm gefällt's, was er mit leidender Miene offen verbirgt. Wenn er vom Kohlendioxyd redet, dann tut er es so, wie seit Jahrtausende es seine Vorgänger machen, glaubt mir, ihr wisst ja nicht, was meine Augen schon gesehen ( wo?, im Traum, in der Erleuchtung, in der nur wenigen so recht offenbarten Wissenschaft). Verschreckt schweigen alle anderen, die an sich auch etwas gesehen haben, und vergessen alle ihre Eide, die sie der Erkenntnis einst geschworen haben. Rasputine beschäftigen sich nicht mit der Erklärung des Geschehenen, sondern sie prognostizieren die Zukunft, da herrscht weit mehr Freiheit als die kleinliche wissenschaftliche Pflicht, über jeden Gedanken anderen Rechenschaft zu geben. Keinem Institut für Klimaforschung steht Merkels Rasputin vor, sondern einem Institut für Klimafolgenforschung. Hellseher und Wahrsager lebten schon immer gut von der Unbestimmtheit aller Zukunft, die sie dennoch hervorzusagen sich priesen. Da macht es auch nichts aus, dass der Mensch nur einen winzigen Bruchteil des auf der Welt vorhandenen Kohlendioxyds überhaupt zu beeinflussen vermag, dass es keinerlei wissenschaftlich gesicherte vollends schlüssige Erkenntnisse über die Wirkungen dieses Gases am Treibhausmix gibt wie überhaupt über die Bedeutung des Kohlendioxyds in diesem Zusammenhang, dass die einzigen über Jahrzehnttausende reichenden Beobachtungen der Klimaentwicklung ein Ansteigen des Kohlendioxyds erst nach eingetretener Erwärmung belegen, dass andererseits gewaltige andere Ursachen für klimatische Änderungen über Jahrhunderttausende bekannt sind, die von ihnen ausgelösten Prozesse aber sich über Jahrtausende erst auswirken (erst heute erreicht der durch die letzte bis vor etwa 12.000 Jahre dauernde Eiszeit während deren Dauer in den Süden verdrängte Vegetationsgürtel wieder Skandinavien). Denn wer sich mit der Folge beschäftigt, kann alles Gewesene nur relativieren. "Ja woher soll denn die Änderung her kommen, wenn nicht durch des Menschen Schuld?" So hat die Inquisition stets im Zweifel gegen den Angeklagten entschieden, denn Gottes Glanz strahlt selbst in der finstersten Ecke einer jeden Seele, wo auch das Böse im sich wandelnden Klimas als von jedem Menschen durch sein Leben verschuldetes Kohlendioxyd sich aufhäuft. Der Heilige Augustinus und seine Erbsünde lassen grüßen. Nicht anders wurden stets die Gläubigen bei der Stange gehalten. Und genau darum geht es, um eine neue Religion, die Gott durch das Universum und seine Allmächtigkeit durch die des Staates ersetzt. Im Übrigen aber bleibt alles beim Alten und Rasputine haben Hochkonjunktur, wenn, wie einst durch den römischen Senat, besonders wirkungsvolle Politiker durch Parlaments- und Medienbeschluss wieder zu Göttern erklärt werden, warnt euch Max Stirner alias Caspar.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Enthüllungsjournalismus
Wer enthüllt die intellekutelle Unlauterkeit von Enthüllungsjournalisten?
Entweder ist es intellektuelle Unbedarftheit , sprich Dummheit, oder die skrupellose Schaffenslust bei der Kreierung gängiger Nachrichtenware, die in den alle nach dem gleichen Muster gestrickten Enthüllungsmagazinen die Produktion von Scheininformationen regiert: möglichst wenig Sachverstand zum Gegenstand, über den berichtet wird, und möglichst identische Bestätigung weithin gepflegter Vorurteile, aber eines nur nicht: Information. Da wird getrickst und weggelassen, verschoben und auch ein wenig gelogen, Hauptsache die vorgefasste Meinung wird bestätigt. Beispiel Finanzkrise, die gepflegten Vorurteile nach einer Bankenkrise, hier ist kein Argument zu dumm, das Vorurteil zu bekräftigen, die Gier der Banker (und nicht die Gier der Schuldner, wie auch der Staaten, um die hemmungslose Sozialgier zu befriedigen) habe uns die Krise beschert. Zum Beweis: es gibt auch Banken, die ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen (bitte aber bei Gott nicht die Deutsche Bank, die hat zwar auch keine Staatshilfe genommen, aber die hat sich allein wegen des Wirtschaftens ihres Vorsitzenden Ackermann vorsätzlich der Hilfe verweigert, weil Ackermann etwas vom Bankgeschäft versteht, eine Eigenschaft von der die journalistischen Kritiker vollends frei sind, auf jeden Fall sich freigemacht haben). Nein hier ist vielmehr an die von anerkannten Gutmenschen betriebenen Institute wie Umweltbank und Ethikbank gedacht, die in der Finanzkrise dank kluger nachhaltiger Prinzipen kaum durch den Finanzzusammenbruch verloren haben. Dies gilt zwar auch für die vielen tausend Raiffeisen- und Volksbanken und einer Menge von Sparkassen, aber nicht erwähnenswert, da sie nicht den Sacrificator (kein Fastenbier, sondern Heiligmacher) Ethik oder Umwelt, noch nicht einmal Nachhaltigkeit im Namen führen, somit des Vergleichs nicht wert sind und auszuscheiden haben. Klug enthüllen die vorgeblichen Fachjournalisten, dass infolge des Erbebens zwar die Brücken über die Ströme, Täler und Meeresbuchten eingestürzt seien, indessen nicht die Stege über den Einfallsbach, dem Pinselquell oder dem Dummgraben. Wieso haben sich die Erbauer der eingestürzten Brückenbauwerke bei der Errichtung ihrer kilometerlangen Spannweiten nicht der Kenntnisse der Konstrukteure der sich als so haltbar erwiesenen meterlangen Übergänge bedient? Weil sie nur auf Profit aus sind und sich dem Guten im Menschen verweigern. Brücken baut man, wie man Banken führt, recht und nachhaltig nur mit der richtigen Gesinnung. Habt ihr das denn nicht gewusst? So schieben sich die Journalisten, ungestört durch Recherchen und Hinterfragung, unbeleckt von etwaigem Fachwissen, wohl erfahren im Schlagen grünen oder auch roten Schaums, in Schlamperei, freier Fantasie und barer Unterstellung trefflich durch die Pressefreiheit geschützt, gegenseitig die faulen Eier zu, was hin und wieder auch Äpfel oder Birnen sind, aber in ihrer Darstellung alle gleich. Das System der Medien ist dem hilflos ausgeliefert und es bleibt nur die Hoffnung, dass ihr letztes Stündlein wenigstens mittels des Internets wird noch schlagen.
Entweder ist es intellektuelle Unbedarftheit , sprich Dummheit, oder die skrupellose Schaffenslust bei der Kreierung gängiger Nachrichtenware, die in den alle nach dem gleichen Muster gestrickten Enthüllungsmagazinen die Produktion von Scheininformationen regiert: möglichst wenig Sachverstand zum Gegenstand, über den berichtet wird, und möglichst identische Bestätigung weithin gepflegter Vorurteile, aber eines nur nicht: Information. Da wird getrickst und weggelassen, verschoben und auch ein wenig gelogen, Hauptsache die vorgefasste Meinung wird bestätigt. Beispiel Finanzkrise, die gepflegten Vorurteile nach einer Bankenkrise, hier ist kein Argument zu dumm, das Vorurteil zu bekräftigen, die Gier der Banker (und nicht die Gier der Schuldner, wie auch der Staaten, um die hemmungslose Sozialgier zu befriedigen) habe uns die Krise beschert. Zum Beweis: es gibt auch Banken, die ohne Staatshilfe durch die Krise gekommen (bitte aber bei Gott nicht die Deutsche Bank, die hat zwar auch keine Staatshilfe genommen, aber die hat sich allein wegen des Wirtschaftens ihres Vorsitzenden Ackermann vorsätzlich der Hilfe verweigert, weil Ackermann etwas vom Bankgeschäft versteht, eine Eigenschaft von der die journalistischen Kritiker vollends frei sind, auf jeden Fall sich freigemacht haben). Nein hier ist vielmehr an die von anerkannten Gutmenschen betriebenen Institute wie Umweltbank und Ethikbank gedacht, die in der Finanzkrise dank kluger nachhaltiger Prinzipen kaum durch den Finanzzusammenbruch verloren haben. Dies gilt zwar auch für die vielen tausend Raiffeisen- und Volksbanken und einer Menge von Sparkassen, aber nicht erwähnenswert, da sie nicht den Sacrificator (kein Fastenbier, sondern Heiligmacher) Ethik oder Umwelt, noch nicht einmal Nachhaltigkeit im Namen führen, somit des Vergleichs nicht wert sind und auszuscheiden haben. Klug enthüllen die vorgeblichen Fachjournalisten, dass infolge des Erbebens zwar die Brücken über die Ströme, Täler und Meeresbuchten eingestürzt seien, indessen nicht die Stege über den Einfallsbach, dem Pinselquell oder dem Dummgraben. Wieso haben sich die Erbauer der eingestürzten Brückenbauwerke bei der Errichtung ihrer kilometerlangen Spannweiten nicht der Kenntnisse der Konstrukteure der sich als so haltbar erwiesenen meterlangen Übergänge bedient? Weil sie nur auf Profit aus sind und sich dem Guten im Menschen verweigern. Brücken baut man, wie man Banken führt, recht und nachhaltig nur mit der richtigen Gesinnung. Habt ihr das denn nicht gewusst? So schieben sich die Journalisten, ungestört durch Recherchen und Hinterfragung, unbeleckt von etwaigem Fachwissen, wohl erfahren im Schlagen grünen oder auch roten Schaums, in Schlamperei, freier Fantasie und barer Unterstellung trefflich durch die Pressefreiheit geschützt, gegenseitig die faulen Eier zu, was hin und wieder auch Äpfel oder Birnen sind, aber in ihrer Darstellung alle gleich. Das System der Medien ist dem hilflos ausgeliefert und es bleibt nur die Hoffnung, dass ihr letztes Stündlein wenigstens mittels des Internets wird noch schlagen.
Samstag, 18. Juli 2009
Scheinheiliges Getue um Treue und Sexualität
Es ist doch immer wieder das Gleiche, dieses scheinheilige Getue um Treue und Sexualität. Beides ist wie Feuer und Wasser unvereinbar und dennoch gründet unser aller Leben darauf, auch Deines. Die Natur hat das sexuelle Begehren in uns gelegt, ein wildes Feuer, das allein darum der Zähmung bedarf, umso ungestümer wieder auszubrechen. Ohne Verlässlichkeit aber, das Wissen um der anderen Bemühen, das sich gegenseitig Versprochene zu erfüllen, gäbe es kein Zusammenleben. Das ist so mit der Freiheit und der Form, des Lebens Quell ist die ungezähmte Lust, deren Zähmung aber erst das Leben lebenswert macht, eine Qualität, die es wieder sogleich verliert, würde der Quell der Lust versiegen. Dann macht es lieber so wie die Jünger vom Heiligtum der Sieben Göttinnen, betet in wilder Lust verbunden gemeinsam die Göttinnen in ihren Tempeln an, bevor ihr an Körper und Seele gereinigt wieder nach Hause zieht, wo ihre alle Versprechungen treu erfüllt. Der nächste Sonntag kommt gewiss.
Klerikale Propaganda zur Nutzung von Internetpornographie
Zum Artikel in der Welt: Ansehen von Internetpornografie ist wie Fremdgehen
Das erleben wir immer wieder: klerikale Propaganda im Gewande scheinbarer Wissenschaftlichkeit. Den "Überschuss an sexueller Energie" gab es seit je und wird es immer geben, denn das will die Natur so, bei Männern wie bei Frauen. Sie vor dem Bildschirm abzufahren sollte doch eigentlich einer gegenseitig versprochenen Treue förderlicher sein, als sich die Liebe bei Prostituierten zu kaufen, in denen immerhin der heilige Thomas von Aquin die Garanten der Ehe sah. Nach außen hin drängt auf jeden Fall eine jede überschüssige sexuelle Energie, das entspricht dem sozialen menschlichen Drang, mit anderen zu teilen, meint Max Stirner alias Caspar.
Das erleben wir immer wieder: klerikale Propaganda im Gewande scheinbarer Wissenschaftlichkeit. Den "Überschuss an sexueller Energie" gab es seit je und wird es immer geben, denn das will die Natur so, bei Männern wie bei Frauen. Sie vor dem Bildschirm abzufahren sollte doch eigentlich einer gegenseitig versprochenen Treue förderlicher sein, als sich die Liebe bei Prostituierten zu kaufen, in denen immerhin der heilige Thomas von Aquin die Garanten der Ehe sah. Nach außen hin drängt auf jeden Fall eine jede überschüssige sexuelle Energie, das entspricht dem sozialen menschlichen Drang, mit anderen zu teilen, meint Max Stirner alias Caspar.
Dienstag, 12. Mai 2009
Schamlos aufgebauschte Sozialpropaganda
Zur OECD-Studie über soziale Ungerechtigkeit in Deutschland bei der Steuerlastverteilung
Was heute im Hinblick auf die OECD-Untersuchung durch die deutsche Presse wallt, ist nichts als reine Sozialpropaganda, mit aufklärender Berichterstattung hat das wahrlich nichts zu tun. Davon ist selbst der Bericht der OECD nicht frei, der mathematische Verzerrungen zu sozialen Defiziten aufbauscht, wenn wir dies auch von Sozialpolitikern und –funktionären gewohnt sind, wie auch von ihren Helfershelfern. Heute aber haben sie allesamt danebengegriffen, oder wollen sie wirklich die ungleiche Einkommensteuerlastverteilung angreifen, wonach 10 % der arbeitenden Bevölkerung 55 % der Einkommensteuer, bzw. 50 % der Bevölkerung nur 6 % zahlen (lesen Sie auf der Seite des Bundesfinanzministers zur Einkommensverteilung nach oder sehen Sie sich die Tabelle II.3 des 3. Armutsberichts der Bundesregierung an). Bei der Diskussion des OECD-Berichts hat ein jeder schön daneben gelangt.
1.Die von der OECD aufgebauschte Verzerrung (ausgelöst durch die Beitragsbemessungsgrenze wie in der Rentenversicherung von € 64.800 –Westdeutschland- / € 55.600 –Ostdeutschland-) führt zu geringfügigen Verwerfungen allein im Bereich des obersten Dezils (die nach 10%-Gruppen gestaffelte Skala), also bei den obersten Zehnprozent-Verdiener mit über € 42.982 (Durchschnitt der zweithöchsten Zehnprozent-Gruppe), wo man durchschnittlich im Jahr brutto € 88.948 verdient. Die höchste und zweithöchste Einkommensgruppe verdienen 40 % des gesamten Einkommens. Alles nachzulesen im 3. Armuts- und Reichtumsbericht unserer Bundesregierung. Das also sind die viel bejammerten Geringverdiener! Bei allen anderen wirkt sich das rein mathematische Verteilungsproblem mangels Steuerlast erst gar nicht aus. Wie könnte das auch anders sein, wenn die oberen 30 % der Einkommensbezieher 80 % der Einkommen- und Lohnsteuer allein aufbringen? Sie sollten sich der Sozialpropaganda schämen.
2.Wem es wirklich um die Ungerechtigkeit in der obersten Einkommensgruppe geht (Gerechtigkeit gilt ja eigentlich für alle, wenn sie nicht ihren Wert verlieren soll), dann sollte man, bevor das Herz zerfließt, bedenken, dass in der höchsten Einkommensgruppe, also oberhalb der Beitragsmessungsgrenze, man selber für die ausreichende Versicherung der darüber hinausgehenden Einkommensanteile sorgen muss, etwa durch Lebensversicherung oder ähnlichem. Soziale Sicherheit hat seine Kosten und kommt hierfür der Staat oder die Gemeinschaft nicht mehr auf (wegen der Beitragsbemessungsgrenze), so fallen sie bei den Betroffenen unmittelbar an. Solche Feinheiten übersieht die OECD-Studie, wenn sie wahrhaftig Birnen mit Äpfeln vergleicht, sie würde indessen der maßlos aufgebauschten Arbeit ihre scheinbare Sensation nehmen, meint Max Stirner alias Caspar.
Was heute im Hinblick auf die OECD-Untersuchung durch die deutsche Presse wallt, ist nichts als reine Sozialpropaganda, mit aufklärender Berichterstattung hat das wahrlich nichts zu tun. Davon ist selbst der Bericht der OECD nicht frei, der mathematische Verzerrungen zu sozialen Defiziten aufbauscht, wenn wir dies auch von Sozialpolitikern und –funktionären gewohnt sind, wie auch von ihren Helfershelfern. Heute aber haben sie allesamt danebengegriffen, oder wollen sie wirklich die ungleiche Einkommensteuerlastverteilung angreifen, wonach 10 % der arbeitenden Bevölkerung 55 % der Einkommensteuer, bzw. 50 % der Bevölkerung nur 6 % zahlen (lesen Sie auf der Seite des Bundesfinanzministers zur Einkommensverteilung nach oder sehen Sie sich die Tabelle II.3 des 3. Armutsberichts der Bundesregierung an). Bei der Diskussion des OECD-Berichts hat ein jeder schön daneben gelangt.
1.Die von der OECD aufgebauschte Verzerrung (ausgelöst durch die Beitragsbemessungsgrenze wie in der Rentenversicherung von € 64.800 –Westdeutschland- / € 55.600 –Ostdeutschland-) führt zu geringfügigen Verwerfungen allein im Bereich des obersten Dezils (die nach 10%-Gruppen gestaffelte Skala), also bei den obersten Zehnprozent-Verdiener mit über € 42.982 (Durchschnitt der zweithöchsten Zehnprozent-Gruppe), wo man durchschnittlich im Jahr brutto € 88.948 verdient. Die höchste und zweithöchste Einkommensgruppe verdienen 40 % des gesamten Einkommens. Alles nachzulesen im 3. Armuts- und Reichtumsbericht unserer Bundesregierung. Das also sind die viel bejammerten Geringverdiener! Bei allen anderen wirkt sich das rein mathematische Verteilungsproblem mangels Steuerlast erst gar nicht aus. Wie könnte das auch anders sein, wenn die oberen 30 % der Einkommensbezieher 80 % der Einkommen- und Lohnsteuer allein aufbringen? Sie sollten sich der Sozialpropaganda schämen.
2.Wem es wirklich um die Ungerechtigkeit in der obersten Einkommensgruppe geht (Gerechtigkeit gilt ja eigentlich für alle, wenn sie nicht ihren Wert verlieren soll), dann sollte man, bevor das Herz zerfließt, bedenken, dass in der höchsten Einkommensgruppe, also oberhalb der Beitragsmessungsgrenze, man selber für die ausreichende Versicherung der darüber hinausgehenden Einkommensanteile sorgen muss, etwa durch Lebensversicherung oder ähnlichem. Soziale Sicherheit hat seine Kosten und kommt hierfür der Staat oder die Gemeinschaft nicht mehr auf (wegen der Beitragsbemessungsgrenze), so fallen sie bei den Betroffenen unmittelbar an. Solche Feinheiten übersieht die OECD-Studie, wenn sie wahrhaftig Birnen mit Äpfeln vergleicht, sie würde indessen der maßlos aufgebauschten Arbeit ihre scheinbare Sensation nehmen, meint Max Stirner alias Caspar.
Freitag, 17. April 2009
Eunuchen brauchen Copyright
Urheberrecht ist Eunuchenrecht! Eine Idee, wirklich urheberrechtswürdig, wird von zehn- und hunderttausend so genannter Künstler erbarmungslos ausgenutzt, geplündert und jeder erklärt sein Rinnsal zu einem eigenen urheberrechtsfähigen Akt der Zeugung! Es gibt nur einen, der zeugt, und unendlich viele, die vom Beispiel seiner Zeugung leben. Diese Eunuchen brauchen das Urheberrecht, denn sonst verschwinden ihre Gase ohne Struktur amorph in der Atmosphäre wie die Fürze der Rinder. Ein Urheber hat kein Problem, von seiner Schöpfung zu leben. Seht, das kann ich, das bekommt ihr umsonst, wollt ihr aber mehr, dann müsst ihr mich zahlen! Ein Eunuch aber lebt nur von der Nachahmung des Einen, mühsam erlernt, er hat nichts nachzulegen. Und für diese Taschentricks und Schausteller und Jahrmarktsschreier wollt ihr ein eigenes Recht erschaffen! Eunuchen können Euch nicht vergewaltigen, sagt Euch nach langer Zeit wieder euer Max Stirner alias Caspar.
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