Montag, 18. August 2008

Alleinbefriedigungsanspruch anständiger Frauen

Es gibt eine breite Front gegen die Prostitution der Frauen, die im Wesentlichen von anderen Frauen getragen wird. Dort werden mit dem Hinweis auf Zwangsprostitution alle anderen Prostituierten, die es freiwillig und manche auch mit Lust tun, diffamiert. Marktwirtschaftlich ist das ein vernünftiges Verhalten der anständigen Frauen, hängt deren Macht über die Männer doch von ihrer eigenen Bereitschaft zum Sex und der Möglichkeit der Männer, bei den Frauen Befriedigung zu erlangen, ab. Deswegen verknappen die Frauen über Treuepflichten und ähnliche syndikalen und kartellähnlichen Beschränkungen die Ware (Sex) – um sie so in ihrem Wert für die Männer zu steigern. Prostitution wirkt dabei wie ein Kartell- und Preisbrecher und gefährdet die Hochpreispolitik der so genannten anständigen Frauen. Deswegen verteufeln diese die Prostitution, denn diese macht die Männer weniger abhängig von dem weiblichen Alleinbefriedungsanspruch.

Samstag, 14. Juni 2008

Verfassungen gehören nicht vor's Volk

Iren lehnen EU-Vertrags-Änderungen ab:
Es ist eben ein Quatsch, das Volk über Dinge abstimmen zu lassen, von denen es nichts versteht. Verfassungen können nur vorgegeben werden, das sind Ordnungen, die zu schaffen die meisten Menschen schlicht zu blöde sind. Das Wesentliche einer Verfassung ist ein Kompromiss zwischen den Interessen aller, nicht nur die der Mehrheit. Allein dieses Prinzip kapiert die Mehrheit nicht. Lasst die Leute über so wichtige Dinge wie nationale Fussballtrainer abstimmen, aber bitte nicht über Verfassungen.

Freitag, 16. Mai 2008

Journalistische Spielwiese ungestümer Trampeltiere

Zum Welt-Online Bericht über Bush's Iranrede im israelischen Knesset

Hat Journalismus eigentlich noch etwas mit Erfüllung des Informationsauftrages zu tun oder nur noch mit Propaganda scheinbarer political correctness? Man kann in der Beurteilung Irans anderer Meinung als etwa die amerikanischen Konservativen sein, dass jedenfalls für den angelsächsischen Raum der appeasement-Vergleich historisch sehr nahe liegt, ist jedem klar- wenn er nun überhaupt die Geschichte kennt (damit ist Konfliktvermeidung durch dauerndes Nachgeben gemeint und das hat nichts mit der deutschen Judenvernichtung zu tun, wenn diese auch dadurch erst ermöglicht wurde). Bediente man sich in Beurteilung der journalistischen Berichterstattung der gleichen abqualifizierenden Worte wie für Bush’s-Haltung zum Irankonflikt, dann kann man nur von Unfähigkeit, Entblödung in historischer Unkenntnis und schaumschlägerischer Schwafelei reden. Wir tun so etwas aber nicht, sondern mahnen ordentliche Pressearbeit an, in dem Bemühen die Nachricht von der Meinung zu trennen, wenn offensichtlich Welt-Online sich selbst auch als journalistische Spielwiese für ungestüme Trampeltiere versteht.

Mittwoch, 23. April 2008

Eunuchen in den Bundestag! Nur sie haben nichts zu verbergen

Zu Otto Schilys Kampf um die Berufsfreiheit

Da kann die Neidgemeinschaft wieder toben, denn sie sucht nur Abgeordnete ihresgleichen, inkompetent und unfähig, mehr als andere zu verdienen. Dass Otto Schily sich auf verfassungsrechtliche Gegenargumente beruft, denen viele Fachleute die Durchsetzungskraft bestätigen, verschweigt der Bericht über das vom Bundestag gegen ihn verhängte Bußgeld. Otto Schily ist als Rechtsanwalt zur Verschwiegenheit verpflichtet und auch berechtigt. Der überwiegend mit öffentlichen Bediensteten und Gewerkschaftsmitgliedern besetzte Bundestag kann seine Mehrheit zwar zu jeder Art von gesetztlich verhängten Offenbarungspflichten benutzen und sie selbst missbrauchen (zumal eine Mehrheit von Eunuchen sich mit einer gesetzlichen Pflicht zur Enthaltung ziemlich leichttut), sie kann aber nicht die verfassungsrechtliche Berufsfreiheit abschaffen und dazu gehört mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch die Vertraulichkeit der Beziehung zwischen Anwalt und Mandant und zwar in jederlei Hinsicht. Schily gehört Respekt und Anerkennung. Es ist ja nicht das erste Mal, dass er für die Berufsfreiheit der Anwaltschaft kämpft. Nur schrien ihn damals rechte Mehrheiten in den Medien nieder (bis ihm das Bundesverfassungsgericht Gerechtigkeit widerfahren ließ), nun schwappen ihm ebenso die sozialhedonistischen linken Mehrheiten in den Medien entgegen.

Mittwoch, 16. April 2008

Berlusconi tut journalistischer Entblödung gut

Bei Berlusconi setzt offenbar der objektive Journalistenverstand aus und man geniert sich nicht, jede noch so absurde Behauptung als fest erwiesen in die Welt zu setzen, wie die, Berlusconi habe nachträglich die Gesetze Italiens ändern lassen, um Straffreiheit zu erlangen. Ordnet man dies nicht schlicht unter Entblödung ein, wäre es eine schwere Beleidigung der italienischen Demokratie und auch der Justiz - letztere stets hoch gelobt, wenn Richter die Rechtsprechung missbrauchen, um linke Politik zu betreiben, aber nicht weniger schnell verdammt, wenn sie ihre Aufgabe erfüllen und Recht sprechen. So weit allbekannt. Nun aber wird Berlusconi vorgeworfen, die von seinem Vorgänger geänderten Gesetze auch anzuwenden und zwar die zur illegalen Einwanderung. Schon wieder geht dieser verräterische Aufschrei durch die Presse. Und dann noch sein dubioser Humor. Neugeborene kleiden heute viele Eltern immer noch blau oder rosa ein, blau, wenn sie männlichen Geschlechts sind, rosa, wenn es Mädchen sind. Wer will denn daran zweifeln, wenn Zapatero in Spanien mehr weibliche als männliche Minister um sich versammelt, dass somit das weibliche Element überwiegt, also eben rosa? Ein einfacher Scherz, aber bitte nicht von Berlusconi. Man hätte natürlich auch sagen können, dass Zapatero vielleicht gar nicht weiß, was er sich mit einer solchen Mehrheit antut. Aber soweit geht Berlusconi nicht, der natürlich es durchaus als Gunst verbuchen kann, dass ihn zwar offensichtlich Frauen in großer Zahl wählen, ohne ihn aber gleichzeitig mit Quotenfrauen zu belasten.

Dienstag, 15. April 2008

Berlusconi: Deutsche Journalisten verstehen die Welt nicht mehr

Vor dem ersten Weltkrieg hieß es, am deutschen Wesen soll die Welt genesen, mit dem zweiten Weltkrieg haben es die Deutschen dann tatsächlich versucht. Überall holten sie sich blutige Nasen. Seit der Wiederveinigung haben sie zum Trost der Gescheiterten das Linke verinnerlicht und messen nun an ihrer sozialen Gerechtigkeitsdiktatur die Welt. Die Welt aber ist anders, also verstehen die Wahrer des Neuen Deutschen Links-Wesens sie nicht mehr. An ihr muss eindeutig etwas falsch sein. An sich selbst zu zweifeln, kommt indessen nicht in Betracht. Dafür sind im Übrigen auch die Journalisten zu sehr mit den Gewerkschaften verbandelt.

Sonntag, 13. April 2008

Beschränkt die Macht der Greise

Es wird schrecklich, eine Republik der Greise, wo die Mehrheiten der vom aktiven Leben Zurückgezogenen kraft ihrer parlamentarischen, sprich demokratischen Mehrheit den Aktiven vorschreiben, wie viel ihnen vom selbst Erarbeiteten noch bleibt. Die Sicht der Greise wird der Maßstab, allem Neuen abhold und die Jungen werden von einem Ethikmonster nach dem anderen, wie der maßlosen Aufbauschung der eigenen Lebensleistung, überzogen werden, um sie mit ihrem Leistungswillen moralisch wie von Gesetzes wegen zur gewissenhaften Ablieferung an den Staat der Alten anzuhalten. Da hilft nur Eines, die katholische Kirche macht es Rom vor, wenn sie ihren Würdenträgern mit 80 jedes Wahlrecht nimmt: im bürgerlichen Leben sollte mit 75 Jahre das aktive Wahlrecht enden, so dass die Jugend überhaupt noch eine Chance hat und sich ihr Ziel nicht darin erschöpft, auch einmal alt zu werden.